Ein Tag im Leben: Andrew Crossland – Spezialist für Energiespeicherung bei Solarcentury

Andrew Crossland

In der neuesten Ausgabe unserer Serie „Nice to meet you“ erzählt Andrew Crossland von seiner spannenden Rolle als Spezialist für Energiespeicherung bei Solarcentury.

F: Beschreiben Sie Ihren Job in ein paar Sätzen.

Ich bin der Vermittler zwischen Engineering, Vertrieb, Finanzen, Marketing, Betrieb und Inbetriebnahme. Meine Rolle besteht darin, alle Geschäftseinheiten von Solarcentury bei der Ausarbeitung von wichtigen, nachhaltigen und spannenden neuen Projekten zu unterstützen, die Solarenergie mit flexiblen Technologien wie Speicherung und Elektrofahrzeuge verbinden.

F: Gibt es in Ihrer Rolle einen typischen Tag?

Es gibt keinen typischen Tag und mein Leben ist sehr abwechslungsreich. In der einen Stunde bespreche ich vielleicht mit einem wichtigen Kunden die Größe und die Lage einer Batterie, die wichtige Infrastruktur unterstützen soll. In der nächsten kann ich mich mit Marketingmitteilungen für Batterien für Privathaushalte befassen. Danach könnte der Bau von komplexen technischen und finanziellen Batteriemodellen für umfangreiche Akkumulatorprojekte in Großbritannien anstehen oder ein Treffen mit der Beschaffungsabteilung, um Möglichkeiten zur Kostensenkung zu suchen. Und das alles vor der Mittagspause! Ich liebe es, wie abwechslungsreich mein Job ist und dass ich mein Wissen unternehmensweit einbringen kann.

F: Was ist bei Solarcentury beeindruckend an Batteriespeichersystemen?

Bei Solarcentury geht es darum, die Welt in eine nachhaltige Zukunft zu begleiten und dafür solide Geschäftsideen vorzulegen. Batterien gehören zu den Technologien, die eine Solaranlage braucht, damit sie flexibel auf die Nachfrage reagieren kann. Mich beeindruckt am meisten, dass wir mittlerweile im Vereinigten Königreich große Energiemengen bereitstellen können. In einigen unserer Häuser werden über 60 % des Strombedarfs direkt über Solarenergie und eine Batterie gedeckt. Einige unserer kommerziellen Standorte erreichen bereits ihre CO2-Ziele für 2030, da sie fast 70 % ihrer Energie aus einer Solaranlage beziehen.

F: Was ist die größte Herausforderung in Ihrer Rolle im Alltag?

Ich bin sehr ehrgeizig und glaube fest an diese Branche. Ganz gleich, wie schnell wir vorankommen, ich will immer mehr und deswegen ist es frustrierend, wenn Projekte langsamer vorankommen, als mir lieb ist. Ich arbeite aber mit tollen Menschen, die sich mit der Bereitstellung von Solarenergie auskennen. Sie machen meinen Frust mehr als wett.

F: Was treibt Sie in Ihrer Arbeit an?

Ich brenne dafür, dass Solarcentury Vorreiter in der Energiewende ist. Wenn wir Solartechnik mit anderen Technologien verknüpfen, können wir schon jetzt bei Hunderttausenden Privathaushalten und Unternehmen auf der ganzen Welt die CO2-Ziele erreichen. Ich bin total begeistert, wenn Standorte tagelang ohne das nationale Stromnetz auskommen – dann lächle und tanze ich durch das Büro.

F: Welche Tipps würden Sie jemandem geben, der in die Solarindustrie einsteigen möchte? Wie fängt man an?

Ich würde sagen, man sollte absolut realistisch sein. Die Solarbranche ist nicht die Antwort auf alles, aber sie spielt eine wichtige Rolle bei unserer Energiewende. Ich würde jedem raten, sich mit Physik zu befassen und davon ausgehend solide Geschäftsmodelle aufzubauen. Die Solarbranche ist alt und steckt voller Wissen, sie hat aber auch Schwächen. Wer einsteigen möchte, sollte dazu bereit sein, alles infrage zu stellen und die Branche nach vorne zu bringen.

F: Was ist besonders an der Arbeit für Solarcentury?

Solarcentury ist ein toller Arbeitsplatz, weil hier viele liebenswerte, enthusiastische und leidenschaftliche Menschen arbeiten. Wir alle arbeiten zu hart und leisten mehr, als unsere Rolle vorsieht. Dadurch sind wir als Unternehmen stärker und in unseren Leben glücklicher.

F: Was war der beste Rat, den Sie je erhalten haben?

Egal, was andere Menschen sagen, es gibt nichts Besseres als eine Tasse Yorkshire Gold. Sparen Sie nicht bei gutem Tee!

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