Ein Tag im Leben: Kahya Engler – Head of Residential Operations

Kahya Engler

Kahya Engler, die Leiterin des Privatkundenbetriebs bei Solarcentury, ist eine der weiblichen Führungskräfte, die in zunehmender Zahl den Karriereweg in der Solarbranche beschreiten. Wir verschaffen uns einen Einblick in einen Tag in ihrem Leben, um mehr über ihre Aufgaben zu erfahren und was ihr daran Spaß macht.

Beschreiben Sie Ihren Job in ein paar Sätzen.

Ich bin Operations Director für das Privatkundengeschäft von Solarcentury, das Hauseigentümer mit Solarenergie versorgt.

Unsere Sparte für Privathaushalte ist in vier Ländern vertreten: Großbritannien, Deutschland, Niederlande und Belgien. Meine Verantwortlichkeiten erstrecken sich auf ein breites Spektrum und beinhalten den Vertrieb an Verbraucher, operationelle Exzellenz und bewährte Methoden, Gesundheit und Sicherheit, Qualitätskontrolle, Ressourcenplanung und vieles mehr.

Erzählen Sie mir eine interessante Tatsache über das Privatkundengeschäft.

Im letzten Jahr hat unser Team 13.499 Angebote für Privatkunden erstellt!

Wie sieht eine normale Woche bei Ihnen aus?

Meistens teile ich meine Zeit auf mehrere Niederlassungen auf – London, Helmond und Köln –, ich bin also viel unterwegs.

Ich bemühe mich darum, jeden Tag mit den Landes- und Vertriebsleitern in Kontakt zu sein, und wenn ich in der Zentrale in London bin, treffe ich Mitarbeiter aus den zentralen Teams: IT, Personalwesen, Beschaffung usw. Alles dreht sich um ein reibungsloses Zusammenwirken zwischen Abteilungen und die Anwendung des Gelernten aus einem Land in einem anderen.

Jeden Tag gehe ich in einem oder möglicherweise mehreren Ländern Problemen bis ins kleinste Detail auf den Grund und muss mir zugleich einen Überblick über erforderliche Änderungen an Prozessen oder bewährten Verfahren verschaffen.

Was bedeutet es, für Solarcentury zu arbeiten?

Für mich ist es das zweite Mal – ich habe von 2005-2010 bereits als Projektmanagerin hier gearbeitet. Ich stehe voll und ganz hinter unserer gemeinsamen Vision – mit unserer täglichen Arbeit im Kampf gegen den Klimawandel einen Unterschied zu bewirken. Sie verleiht dem Leben einen Zweck – gerade an Tagen, an denen die Dinge nicht so rosig laufen und es schwierig wird.

Was ist das Beste an Ihrer Arbeit?

Ich liebe es, in einem internationalen Umfeld zu arbeiten. Ich kann jeden Tag in vier Sprachen mit vier Ländern arbeiten, und mir gefällt auch die kulturelle Mischung in jedem Land.

Was treibt Sie an?

Ich finde es toll, wenn Menschen zusammenkommen, wie in unseren wöchentlichen Operations-Meetings, und wir uns bedeutende Verbesserungen ausdenken – und Kollegen aus anderen zentralen Teams dazu einladen und unsere Ideen und Gedanken harmonieren (auch wenn das natürlich nicht immer der Fall ist – das wäre eine Fantasiewelt!).

Haben Sie ein gutes Gleichgewicht zwischen Arbeits- und Privatleben?

Hmm, noch nicht ganz, es sind viele Herausforderungen und Verbesserungen umzusetzen. Wir sind in letzter Zeit stark gewachsen und es dauert seine Zeit, bis Prozesse aufeinander abgestimmt sind. Ich arbeite am Gleichgewicht zwischen Arbeits- und Privatleben.

Was ist anders, besonders oder spannend an der Arbeit bei Solarcentury?

Alle sind immer mit Begeisterung, Leidenschaft und Motivation dabei!

Welchen Tipp würden Sie jemandem geben, der am Anfang seiner Karriere in der Solarindustrie (für Privathaushalte) steht?

Gehen Sie mit einem Dinosaurier (wie mir – nach 14 Jahren in der Solarbranche) einen Kaffee trinken und stellen Sie möglichst viele Fragen.

Was war der beste Rat, den Sie je erhalten haben?

In meiner letzten Stelle erzählte mir der Geschäftsleiter von dem folgenden Ansatz: Jeder sollte in seiner eigenen beruflichen Weiterentwicklung ein wichtiges Ziel am Arbeitsplatz sehen. Unternehmen sollten Lernprozesse unterstützen und sich darum bemühen, Kenntnisse zu verbessern, denn das kurbelt die persönliche Leistung an und bringt somit den Mitarbeiter und das Unternehmen voran.

In meiner Rolle als Operations Director bereitet es mir nicht nur Freude, selbst täglich dazuzulernen, sondern ich hoffe, ich ermutige andere in meinem Team auch dazu, dasselbe zu tun. Gemeinsam führen wir das Privatkundengeschäft zum Erfolg.

Welche Veränderungen haben Sie im Solarsektor über die Jahre beobachtet?

Das Solargeschäft mit Privathaushalten hat sich stark verändert. Die ganze Solarbranche und Photovoltaikanlagen, die einst nicht zu bezahlen waren, stehen nun einem größeren Publikum offen.

Als ich in der Solarbranche anfing, kannte ich keine einzige weibliche Führungskraft im Solarmarkt. Als ich letztes Jahr zu Solarcentury zurückkehrte, war es noch immer sehr ungewöhnlich, ein weibliches Mitglied in der Geschäftsführung (Susannah Wood) zu sehen. Ich hoffe, dass sich andere junge Frauen aufgrund meiner Präsenz als weibliche Führungskraft in ihrer zukünftigen Karriere in einer ähnlichen Rolle wiederfinden werden.

Lesen Sie mehr aus unserer Serie „Ein Tag im Leben“:

Ein Tag im Leben: Schola Wangui – Administration & Accounts Manager für Ostafrika

Ein Tag im Leben: Bernice Awodele – Office Manager bei Solarcentury

Ein Tag im Leben: Andrew Crossland – Spezialist für Energiespeicherung bei Solarcentury

Ein Tag im Leben: Marcus Spedding – O&M Service Manager bei Solarcentury